Wieso der Name „Bergkristall“?

Als in mir die Idee, eine eigene Homepage einzurichten, aufflammte, war für mich ganz klar: „Sie heißt "Bergkristall", und nicht anders!“ Ich wusste zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht wirklich, weshalb. Dann erinnerte ich mich an meine Beziehung zu diesem Stein in der Vergangenheit und im Hier und Jetzt.

Meine 1. große Liebe unter den Heiledelsteinen war der Bergkristall. Immer schon hatte dieser klare, reine Energiestein etwas Faszinierendes für mich. Kein anderer konnte mir bei Prüfungen soviel Ruhe und Konzentration geben. Kein anderer so meine Migräneanfälle lindern, wenn keine Tablette zur Hand war. Kein anderer hat mich so in meinem Herzen berührt, wie er. Ich weiß unzählige Situationen, in denen er mir Beistand geleistet hat und meine Gedanken auf den Punkt gebracht hat. Er nahm meine Prüfungsängste, half mir spirituelle Einsichten zu erhalten und führte mich zu verwandten Seelen. Zeigte meiner Seele den Weg zum Ursprung bei vielen schwierigen Fragen. War stets mein Freund, mein Führer und zugleich mein Ziel.

Er steht für Erleuchtung, Spiritualität und Selbstfindung. Er ist zeigt mir die Vergangeheit, löst meine Blockaden, begleitet mich durch das jetzt und weist den Weg in die Zukunft. Er ist der Ursprung, er ist das Ziel. Er ist BEWUSSTSEIN. Er ist ICH!

Selbstverständlich sind alle, die an meinen Worten zweifeln, herzlich eingeladen sich ihren persönlichen „Bergkristall-Freund“ (am besten in Kristallform) zu suchen und es selbst zu testen. Sie werden staunen...

Geschichte und Wirkung des Bergkristalls

Seit Jahrtausenden kommt der bekannteste glasklare Quarzstein, - der Bergkristall - in vielfältigster Art und Weise wie z.B. in der spirituellen und medizinischen Behandlung zur Anwendung.

In der Lehre der sieben Energiechakren des menschlichen Körpers, wird dem 7. Chakra (Schädeldecke) die Erleuchtung, Selbstverwirklichung und Spiritualität zugeordnet. Einer der wichtigsten Steine für dieses Chakra ist der Bergkristall. Prinzipiell ist er aber auch für alle anderen Chakren einsetzbar, da er alle Farben in sich vereint. Er harmonisiert alle Chakren miteinander.

Er lindert Schmerzen jeglicher Art und ist ideal um das „dritte Auge“, den 7. Sinn d.h. die Intuition, zu öffnen. In der Magie erlangte er durch die Kristallkugeln von Wahrsagerinnen besondere Bekanntheit.

"Quarz ist aufgrund seiner helikal gewundenen Kristallform  der wirkungsvollste Heilstein und Energieverstärker des Planeten (nach Judy Hall: „Heiledelsteine“). Er absorbiert Energie, speichert sie, gibt sie wieder frei, reguliert sie und ist hervorragend zum Lösen von Energieblockaden geeignet. Er reinigt die Organe, regt sie an und heilt die Seele in der Tiefe. Er verbindet körperliche Dimension und Verstand."

Auf der spirituellen Ebene hebt dieser Kristall, nach Judy Hall, „die Energie auf die höchstmögliche Ebene und wirkt auf alle Ebenen des Seins. Er fördert die intuitiven Fähigkeiten und stimmt die Person auf ihr Seelenziel ein.“ In der Meditation filtert er Ablenkungen heraus. Auf der mentalen Ebene fördert er die Konzentration und machte den Weg zum Gedächtnis frei.

Zu seiner Heilwirkung: „Quarz ist ein wahrer Meister im Bereich des Heilens und kann bei allen Erkrankungen zum Einsatz kommen. Er regt das Immunsystem an und bringt den Körper ins Gleichgewicht. Quarz harmonisiert alle Chakren.“ (vgl. ebd.)

„Der Bergkristall“ von Adalbert Stifter

Als besonders beeindruckend empfand ich zudem die Geschichte „Der Bergkristall“ von Adalbert Stifter. Dabei ging es um die glückliche „Rettung“ zweier Bergbauernkinder, die von der Mutter beinahe in den Erfrierunstod geschickt wurden. Durch das dreimalige Krachen in einer Eishöhle im Gletscher (für Stifter das Symbol der Klarheit, des Bergkristalls) wurden sie jedoch wachgehalten und am nächsten Tag lebend gefunden.

Stifter war einer ,wenn nicht sogar DER bedeutendste Dichter des Biedermaier. In seiner Vorrede zu den "Bunten Steinen" (1852) erläutert er sein "Sanftes Gesetz" der Gerechtigkeit und Sitte : So geht es ihm in all seinen Erzählungen um das vermeintliche "Kleine", das Allgemeine in dem er die Schöpfung, die Natur erkennt. Das Welterhaltende und Lebenserhaltende an sich.

In der Geschichte "Der Bergkristall", die als die beste seiner Erzählungen gilt, beschreibt er die Kräfte, die im Kleinen und Kleinsten des Universums stecken. Er wollte damit einmal mehr zum Ausdruck bringen, dass man sich nicht dauernd mit den „Sensationen“ des Lebens befassen sollte, sondern eher mit den kleinen, wiederkehrenden, "allgemeinen" (die Natur und die Schöpfung) Dingen. Denn, so sagt er, "es steckt dieselbe Kraft in beidem: Im Großen wie auch im Kleinsten:" Das Wehen der Luft, das Rieseln des Wassers, das Wachsen der Getreide, (...) halte ich für groß: das prächtige Gewitter, den Blitz, welcher Häuser spaltet, (...), halte ich nicht für größer als obige Erscheinungen, ja ich halte sie für kleiner, weil sie nur Wirkungen viel höherer Gesetze sind. (...) Die Kraft, welche die Milch im Töpfchen der armen Frau emporschwellen und übergehen macht, ist es auch, die die Lava in dem feuerspeienden Berge emportreibt und auf den Flächen des Berges hinabgleiten lässt" (aus der Vorrede zu den "Bunten Steinen"). In dem "Ganzen und Allgemeinen" (der Schöpfung) sei das "Großartige" und "Welterhaltende" zu erkennen, nicht in den "Sensationen", d.h. im "Vordergründigen".

Für mich persönlich liegt darin auch eine Warnung, dass der, der nur nach „großen“ Dingen und Sensationen Ausschau hält, das wirkliche Leben, das sich direkt vor seinen Augen abspielt versäumt. Zudem bin ich mittlerweile zu der Überzeugung gelangt, dass die wirkliche Herausforderung des Lebens, im genauen Hinschauen auf die „kleinen“ Dinge, mit oft „großer“ Wirkung, besteht. In der täglichen "Arbeit" an sich selbst und an einer "gerechteren" Welt.

„Der Bergkristall“ von Adalbert Stifter ist eine „kleine“ Erzählung mit großer Ausdruckskraft und Bedeutung für mein Leben und das Leben vieler anderer Menschen.

„Die wirkliche Energie steckt im Atom und nicht in der Atombombe“, so lautet seine Quintessenz für mich (sehr frei interpretiert). Was für mich auch bedeutet: „Ich bin ebenso wichtig, wie du oder irgendwer sonst. Ich bin nicht weniger bedeutungsvoll, nicht weniger gefährlich.“ Das nimmt mir meine Selbstzweifel und zeigt mir aber auch ganz klar meine Verantwortung auf,- für mein Leben, aber auch das Leben aller. Die Erzählung macht Mut und ermahnt gleichzeitig nicht übermütig zu werden: Denn alles Handeln kann lebenserhaltend oder lebenszerstörend sein,- für das Ganze und Allgemeine, die Schöpfung an sich...

Erleuchtung- Spiritualität- Selbstfindung