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        <published>2009-02-14T22:31:30Z</published>
        <updated>2009-02-15T09:32:21Z</updated>
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        <title type="html">Gott erhalte mir meinen Trotz!</title>
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                ich sehe den Trotz nicht unbedingt als negativ an.... wie so viele behaupten... es heißt doch immerhin auch "dem Wetter und den Stürmen trotzen"... für mich bedeutet Trotz eine gesunde normale Reaktion auf Frustration... wie dieser Trotz dann aussieht, ist wohl entscheidend. Ich kann hergehen und rund um mich schlagen... oder ich kann mich lernen zu schützen und mich jenen versagen, die mir weh getan haben... das ist mein Recht.<br />
Wäre ich nicht von der "Widerstandsfront" wäre ich nicht auf der Welt... denn meine Mutter wollte mich bereits im Mutterleib mit Stricknadeln erstechen... doch es ist ihr nicht gelungen... worüber sie erst mal sehr enttäuscht, aber auch ziemlich erstaunt war... und irgendwann auch froh...<br />
<br />
Mein Trotz hat mich in meinem Leben schon oft wieder aufgerichtet, wenn ich dachte, es geht nicht mehr weiter... so nach dem Motto: "Und jetzt erst recht! Das werde ich doch sehen, ob das zu schaffen ist!" Er ist meine "Notration" an Energie, wenn alle Stricke reißen... Ich bin froh, dass ich ihn haben darf.<br />
<br />
Gott erhalte mir meinen Trotz... es werden noch viele Stürme kommen... noch so manches Gewitter wird zu überstehen sein... in den Bergen ist das Wetter unberechenbar... ich weiß es, ich bin dort aufgewachsen... unser Nachbarhaus wurde durch einen Kugelblitz in die Luft gejagt, an dem Tag als ich geboren wurde... eine Gerölllawine hätte unser Haus beinahe mitgerissen... ich sah dabei zu... Und noch heute bekomme ich ein komisches Gefühl in der Magengrube, wenn es donnert und blitzt... <br />
<br />
Die Frage ist jetzt nur noch: <br />
„Trotze ich dem Leben... oder dem Tod?“ ... ich weiß es nicht. 
            </div>
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            <name>Administrator</name>
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        <published>2008-04-06T21:08:09Z</published>
        <updated>2008-04-06T21:08:09Z</updated>
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        <title type="html">Es ist Frühlingszeit...</title>
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                Zeit der ersten Blumen, die Natur erwacht aus dem Winterschlaf... die Sonnenstrahlen schmelzen das Eis von den Bergen... die Menschen werden munter und verlieben sich. Ja, so stellen wir uns in unserer Illusion den Frühling vor. Doch wie sieht er wirklich aus?<br />
In der Sahara werden entführte Geisel festgehalten, im Irak gibt es täglich mehr Tote, die bei Anschlägen ums Leben kommen. Die chinesische Regierung vollendet den Massenmord, den Genozid an den Tibetern, während der Rest der Welt sich auf die olympischen Spiele in China „freut“. Wo ich auch hinsehe, sehr ich nur Tod und Leid auf der Welt.... liegt das an mir? An meiner Trauer... an dem Leid in meinem Herzen? Oder ist es wirklich so, dass aller Hass noch extremer ausbricht, wie bisher schon? Bringt dieser „Frühling“ anstatt Blumen und blühenden Bäumen noch mehr Tote und noch mehr Krieg? Ist das das „Aufbrechen“ des Eises... auf der Welt? Oder spiegelt sie mir nur das Aufbrechen des Eises in meiner Seele?<br />
Vielleicht spiegle ich jedoch auch die Welt... und in mir ist der Schmerz der Welt zu sehen... das Leid der Menschen überall..<br />
<br />
Wer spiegelt wen?<br />
Bin ich der Spiegel, oder das Gespiegelte?<br />
Bringt der Frühling Tulpen oder Tränen?<br />
<br />
<br />
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        <published>2007-05-06T09:40:13Z</published>
        <updated>2007-05-06T09:40:32Z</updated>
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        <title type="html">Masken</title>
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                Leben ohne Masken!<br />
<br />
<br />
 Früher habe ich oft und gerne irgendwelche "Rollen" gespielt. "Masken" getragen. C.G. Jung nennt diese verschiedenen "Masken" des Menschen, mit denen er sich der Welt zeigt, die "Persona". Er sagt auch, dass sie einen Schutz darstelle, solange man sich dessen bewusst ist, dass es nur eine Maske ist. Für mich war die Persona lange Zeit Schutz und Sicherheit. Ich konnte innerlich weinen und äußerlich Menschen zum Lachen bringen... Alles verstecken, was in mir tobte. Ich war eine echte "Meisterin" darin, meine wahre "Identität" vor den anderen zu verbergen.<br />
Seit einigen Jahren aber, kann ich das nicht mehr. Ich "muss" beinahe zwanghaft immer echt sein. Immer authentisch. Was nicht bedeutet, dass ich nun in aller Öffentlichkeit losheule oder rumschreie. Auch nicht, dass ich jedem alles über mich erzähle. Doch ich kann keine "Masken" mehr tragen. Mag mich einfach nicht mehr verstellen, nur damit sich die anderen wohler fühlen. Ich habe mich gefunden und stehe zu mir.<br />
<br />
Die Menschen in meinem Umfeld bestätigen mir das immer öfter, dass ich in jedem Moment echt und ganz ich selber sei...Im positiven wie auch negativen Sinne. Für mich ist das O.K. Bin eben so. Obwohl manchmal wäre ich auch gerne mal wieder einfach, was ich gerade zeigen will...<br />
<br />
Nun was ich euch damit sagen will ist: Ihr solltet euch überlegen, wann ihr Masken tragt, welche und wozu. Und ob es wirklich notwendig ist:<br />
- Glaubt ihr, dass es wichtig ist, sich mit Masken zu schützen? <br />
- Tragt ihr selbst Masken? <br />
- Wenn ja, wann und wozu braucht ihr sie? <br />
- Gibt es Probleme, die daraus entstehen könnten, wenn man keine Masken trägt? <br />
- Wenn ja, welche?<br />
- Brauchst du alle diese Masken?<br />
- Schützen sie dich wirklich nur oder dienen sie dir als Versteck, weil du dich selbst nicht <br />
   annehmen kannst, wie du bist?<br />
<br />
<br />
Manchmal fühle ich mich irgendwie, wie eine "Nackte" auf einem Kostümball... Jeder spielt seine Rollen, trägt Kostüme je nach Laune... doch ich gehe nackt und ohne Schuhe durch den Saal (träum ich übrigens auch öfter)... Braucht die menschliche Seele wirklich so viele Masken?<br />
<br />
Bin schon sehr auf euere Meinung zum Thema Masken gespannt (bei Interesse unter Kommentar bitte Meinung dazu äußern!)<br />
<br />
<br />
Liebe Grüße<br />
<br />
Ulrike Stroß<br />
 
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            <name>Administrator</name>
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        <published>2007-04-03T19:27:56Z</published>
        <updated>2007-04-06T20:16:52Z</updated>
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        <title type="html">Ostern</title>
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                <em><strong>Ostern, die Zeit des Sterbens und Erwachens</strong></em><br />
<br />
Bald ist es wieder soweit. Bald ist Ostern. <br />
Nun hat die Karwoche begonnen. Jesus war jetzt bereits in Gefangenschaft und wurde von seinen Peinigern gequält. Weil er uns Menschen liebte. Seinen Vater liebte und ihm vertraute, bis zum Schluss, bis in den Tod hinein. Trotz aller Qualen und Anfeindungen. Trotz aller Entwürdigungen. Er trug die Dornenkrone wie einen Heiligenschein und leuchtete aus seinem Herzen. Seine Liebe, sein Vertrauen, sollten uns Vorbild und Licht sein. Das Licht dem wir folgen, durch Nacht und Wind. Durch Hass und Zeit. In Liebe. Immer.<br />
<br />
Sein Glaube wurde belohnt. Sein Sterben war DER Sieg schlechthin. Über das Ego. Über die Nacht. Über den kleinlichen „Menschenwillen“, der stets nur nach seiner eigener Entfaltung, seiner Lobpreisung und dem ewigen irdischen Leben strebt. Jesus nahm den Kelch an und trank ihn. Ohne Hass. Ohne Groll. In tiefer Demut. Durch diese tiefe Ergebung erlöste er sich und uns. Damit konnte der Stein, der sein Grab verschloss, hinweggerollt werden. Sein Glaube, ermöglichte das Unmögliche. Das Starre, der Stein, wurde zu etwas Beweglichem. Einem Tor der Erneuerung.<br />
<br />
Lasst es uns ihm gleichtun, soweit wir es können. Annehmen ohne zu urteilen. Lieben ohne zu rechnen. Glauben bis in den Tod. In der Hoffnung auf die Erneuerung des Lebens. Im Vertrauen auf den Sieg der Liebe und das bevorstehende Erwachen.<br />
<br />
<br />
Ich wünsche Euch allen Frohe Ostern und eine Zeit des Erwachens<br />
<br />
<br />
Copyright by Ulrike Stroß<br />
 
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        <published>2007-03-04T10:20:03Z</published>
        <updated>2007-03-09T21:21:08Z</updated>
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        <title type="html">Die Augen Der Spiegel der Seele</title>
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                <strong>Die Augen – Der Spiegel der Seele</strong><br />
<br />
Oftmals hört man den Spruch: „Die Augen sind der Spiegel der Seele“. Das mag so sein, denn Augen können nicht lügen. Die „Wahrheit“ lässt sich in den Augen nicht verbergen, wenn jemand sie zu sehen bereit ist. Doch jeder Spiegel hat zwei Seiten. Er spiegelt die Außenwelt und zeigt sich auch selbst.<br />
So ermöglichen Spiegel es uns auch, uns selbst zu sehen. Somit sagen uns die Augen der anderen auch etwas über unsere eigene Seele. Und wenn unser Blick auch noch so klar ist, wie man/ frau oft glaubt, wird er immer auch durch unsere eigenen Anteile wie z.B. Wünsche, Ängste und Emotionen beeinflusst. Wahrnehmung ist immer ein Produkt seines/ Ihrer Erzeugers/ Erzeugerin. <br />
Wenn ich in jemanden verliebt bin, werde ich z.B. genau jene liebenswerten Seelenanteile im anderen Auge sehen, nach denen ich mich sehne, weil ich es mir so wünsche. Die "negativen" nehme ich zu diesem Zeitpunkt wohl kaum wahr. Glaube wohl auch ziemlich schnell, dass auch der anderen mich liebt.. weil ich es tue. Das nennt sich "selektive " Wahrnehmung... <br />
Habe ich dagegen Angst, jemanden zu verlieren, werde ich auch diese Anteile bei den anderen sehen. Vor allem die Dinge, die wir nicht an uns mögen, unsere Schatten, wollen wir natürlich nicht gerne sehen.<br />
<br />
Deshalb haben viele Menschen, Mühe anderen in die Augen zu schauen. Nicht weil, sie nicht an demjenigen/ derjenigen und ihrem Befinden interessiert sind. Sondern weil sie Angst haben, sich selbst dabei zu erkennen. Sich selbst zu begegnen erfordert den größten Mut.<br />
<br />
Was sehe ich in den Augen anderer: Ich „sehe“ oder besser „schaue“ mit meinem 3. Auge durch die Augen in das Herz der Menschen und finde... MICH. <br />
Lasse mich berühren und versuche zu verstehen. Dich. Mich. <br />
Versuche zu vergeben. Dir. Mir. <br />
Begegne der Liebe, in Liebe den Menschen... und somit auch mir selbst.<br />
<br />
<br />
<br />
Copyright by Ulrike Stroß<br />
 
            </div>
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            <name>Administrator</name>
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        <published>2007-02-08T19:36:09Z</published>
        <updated>2007-02-08T19:36:09Z</updated>
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        <title type="html">Der Schatten werden mächtiger</title>
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                <strong>Die Schatten werden mächtiger....</strong><br />
<br />
Es war C.G Jung, der sagte: "Lass das ganze Heer von Menschen, die dir aus eher unerfindlichen Gründen sehr unsympathisch sind, vor dir auf und ab gehen. Solange bis du erkennst, und das alles bin ICH!" Das alles ist mein „Schatten“.<br />
<br />
Es geht dabei darum, unsere Projektionen zurückzunehmen. Denn erkennen, können wir unseren Schatten, nur über das Spiegelbild der anderen. Kennst du das "Spiegelgesetz": Wenn du wissen willst, wie deine Stimmung ist, beschreibe die Stimmung um dich herum. Sie spiegelt deine...<br />
Was ist der Schatten eines Menschen? Der Schatten besteht aus jenen Seelenanteilen, die entweder durch die Erziehung, bestimmte Wertvorstellungen, Erfahrungen in früheren Leben oder eigene Gründe von unserem Ego abgelehnt wurden. Als nicht "passend" empfunden und "weggesperrt" wurden. C.G. Jung beschreibt diese Phänomen übrigens auch auf kollektiver Ebene. Es gibt als o auch einen kollektiven Schatten sowie es ein kollektives Bewusstsein gibt. Die Gefahr lieg in der Verdrängung,- auf individueller und auf kollektiver Ebene.<br />
<br />
Ziel der menschlichen Entwicklung ist deshalb nach C.G. Jung die „Individuation“, d.h. die Vollständigwerdung des Menschen. Das kann er aber nur, wenn er seine Schatten in seine Persönlichkeit integriert und annimmt. Schatten zu integrieren bedeutet aber nicht, dass wir all diese "unpassenden" Anteile ausleben müssen. Wir sollen sie annehmen, achten und damit ganz werden. Dadurch verliert der Schatten auch seine "Macht". Wenn er ins Licht geholt wird, können wir diese Anteile "kontrollieren", wenn sie im Dunkeln agieren, haben wir kaum eine Chance uns zu wehren. Und er wächst von Tag zu Tag, bis er beginnt den Menschen, oder den Staat, zu beherrschen...er muss nur eine "kritische" Größe erreicht haben ...so wie bei einer Atombombe...<br />
Ich finde die Spiegeltechnik dazu sehr gut geeignet: Nutze auch gerne Internetforen, Freunde oder Fremde als Spiegel und habe dadurch schon einiges über mich herausgefunden... Vielleicht probierst du`s einfach mal aus! <br />
<br />
Startübung: Stell dir eine Person vor, die dir absolut unsympathisch ist. Stell sie vor dich hin und studier ihre Eigenschaften, Verhaltensweisen, Aussehen etc. Und stell dir immer wieder mal bei Dingen, die dich an der Person stören, die Frage: Habe ich diese Eigenschaft auch und trau mich nur nicht sie zu leben? Oder: Wäre ich auch manchmal in dieser oder jenen Hinsicht so wie dieser Mensch und lass es aufgrund meiner Werthaltungen und Überzeugungen nicht zu?....So lange, bis du erkennst: Und das alles bin ich (auch wenn ich diese Anteile vielleicht noch nicht einmal kenne und sie bisher nicht gelebt habe)!<br />
<br />
Es ist nicht so zu verstehen, dass du in den anderen dein eigenes Verhalten gespiegelt bekommst, sondern deinen "Schatten". Es gibt Eigenschaften an dir, die magst und akzeptierst du. Sie sind für dich im "Licht". Andere kannst du aus welchen Gründen auch immer einfach nicht für dich zulassen (vielleicht z.B. der Egoismus des anderen) und deshalb stört es dich an deiner Schwiegermutter oder wem auch immer. Es bedeutet nicht, dass du in Wirklichkeit egoistisch bist, und es nur noch nicht weißt. Es bedeutet wohl viel mehr, dass du deinen (vielleicht auch gesunden) Egoismus "verbannt" hast und insgeheim andere beneidest, die ihre Rechte einfordern...<br />
Es geht jedenfalls meist nicht um gelebtes Verhalten (zumindest nicht bewusst) sondern um ungelebte, verdrängte Anteile deiner Persönlichkeit.<br />
 <br />
Viel Spaß beim Ausprobieren<br />
Bergkristall (2007)<br />
 
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        <published>2007-02-04T21:52:32Z</published>
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                Wie gefällt euch meine Homepage 
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