Hermann Hesse schätzte seine Lyrik mehr als seine Prosa, und so schrieb er während sechzig Jahren etwa 1400 Gedichte. 800 davon fanden Aufnahme in seine fünfzehn verschiedenen Gedichtsammlungen, der Rest erschien in Zeitungen oder verschwand in seinem Nachlass. 1946 erhielt Hesse den Nobelpreis für Literatur – für seine Prosa, nicht für seine eigentliche Passion: die Poesie. Geboren 1877 in Calw im Königreiche Württemberg erlernte er das Handwerk eines Buchhändlers und ließ sich 1904 als Schriftsteller erst am Bodensee und später im schweizerischen Tessin nieder. 1962 endete sein diesseitiges Leben auch dort, in Montagnola bei Lugano. Hesse war der meistgelesene und bekannteste deutsche Autor des 20. Jahrhunderts.


 

Hesse Auswahl
1. Sprache

2. Gebet

3. Stufen

4. Vom Suchen und Finden

 

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Hermann Hesse