Der Zauber, der von Blumen ausgeht, begeisterte seit jeher die Menschen. Es ist etwas an ihnen, das sich nicht einfach über die Farbe, den Duft oder das Aussehen erklären lässt. Es liegt eine Magie in ihrem Wesen...
Der Blume werden schon immer magische Kräfte zugeschrieben. Im Märchen und in Sagen, wo sie manchmal sogar als Schlüssel und Ratgeber fungieren. Oder aber auch im normalen Leben, wo wir mit Hilfe der Sprache der Blumen einem Menschen eine Botschaft übermitteln wollen. Blumen umgibt immer auch ein wenig magischer Zauber.
Sie wirkt angeblich nicht nur in der Magie durch ihren Duft, sondern auch durch die Fähigkeit Energie abgeben zu können. Blumen können eine heilsame und anregende Wirkung entfalten.
Die Zaubermacht der Blumen liegt in der Energie, die sie abgeben. Schon den alten Göttinnen waren bestimmte Blumen geweiht, weil diese eine dem Charakter und den Eigenschaften entsprechende Ausstrahlung heben.
Einige Blumentipps aus der Schatzkiste der „Weisen Frauen“:
Die Rose...
steht natürlich an erster Stelle für die Liebe, aber nur als rote Rosen und galten schon bei den Germanen als heilig und war Freya zugeordnet. Um eine Liebe seinen Mitmenschen zu eröffnen, oder für Liebeszauber, zur Herstellung von Liebesmixturen ist die rote Rose ideal.
Die Lilie...
steht für Unschuld und Reinheit. Sie soll durch ihre Magie Ärger, Streit und Eifersucht ab und begegnet auch allen anderen negativen Gefühlen. Gleichzeitig schürt sie Hoffnung, Zuversicht und hilft das Gute zu erkennen. Ein Strauß weißer Lilien im Hause soll dazu verhelfen, Ärger, Eifersucht, Missverständnisse und andere negative Gefühle zu überwinden.
Die weiße Lilie ist der Göttin Hera geweiht. Die Legende berichtet, dass ihr Sohn Herkules so kraftvoll an ihren Brüsten trank, dass einige Tropfen der göttlichen Milch auf die Erde niederfielen. Daraus sollen Lilien gewachsen sein.
In der Magie steht die weiße Lilie für Spiritualität und die Fähigkeit, in allen Dingen das Gute zu sehen.
Das Veilchen...
war eine der Blumen, die Proserpina mit sich nahm, als sie von Pluto in die Unterwelt entführt wurde. Im alten Rom wurden Veilchen in verschwenderischer Fülle bei den Festmählern verstreut, weil die Römer glaubten, dass die zarten Blüten, sie vor Trunkenheit schützen könnten.
Im "Sommernachtstraum" verführt der Feenkönig Oberon die Geliebte, indem er ihr während des Schlafes Veilchensaft über den Augen verreibt. Er weiß, dass sie sich am nächsten Morgen unsterblich in den ersten Menschen oder den ersten Gegenstand verliebt, auf den ihr Auge fällt.
Heute glaubt man, dass ein Veilchenstrauß einem Haus eine zärtliche, liebevoll - sanfte Atmosphäre verleiht. Für Liebeszauber sollen Veilchen ebenfalls gut geeignet sein.
Die Tulpe...
stammt aus dem alten Persien. Sie soll aus dem Blut eines unglücklichen Liebenden erwachsen sein. Lange Zeit war ein Tulpenstrauß so gut wie eine Liebeserklärung.
Die Tulpe besitzt, so glaubt man, die Eigenschaft, gebrochene Herzen zu heilen und Frieden zu stiften. Allerdings nur, wenn die Betroffenen untereinander in einem Freundschafts- oder Liebesverhältnis zueinander stehen. Wenn du dich mit deinem Liebsten oder deiner Freundin gestritten hast, so kannst du mit Hilfe der Tulpe den Streit beenden.
Der Jasmin...
soll Frauen helfen, sich und ihrer Sexualität bewusst zu werden und zu sich selber eine positive Einstellung zu gewinnen. Schon den alten Chinesen galt der Duft als sinnlich und feminin.