Eine wahre Liebe währet ewiglich...

Eine große Liebe zu Steinen hatte ich immer schon. Seit ich denken kann, sammelte ich Steine. Steine aus dem Fluss, auf den Wiesen und Straßen... manche glitzerten so schön... andere wiederum nahm ich einfach mit, weil sie so lustig aussahen... ich war fasziniert von ihrer Vielfalt... denn jeder Stein ist anders. So wie auch wir Menschen.

Mit Heilsteinen begann ich mich zu beschäftigen, weil eine Freundin mir davon erzählte.... Ich war gerade 20 Jahre alt und auf der Suche nach etwas jenseits der Pfade der Schulmedizin um mein Wohlbefinden zu steigern... meine Gesundheit zu verbessern. Zu dieser Zeit hatte ich häufig Migräneanfälle, Durchfall, Magenschmerzen und Bauchkrämpfe. Die Ärzte fanden nichts Konkretes, und ich war es auch müde, diese ganzen Untersuchungen ständig ohne Ergebnis zu durchlaufen. Zudem bekam ich oft irgendwelche Medikamente, die letzten Endes auch nicht halfen.

Diese Freundin damals, beschäftigte sich schon viele Jahre lang mit Heilsteinen und schenkte mir gleich mal welche, von denen sie dachte, sie könnten mir helfen. Erst sah ich mit Skepsis diese Steine an. Natürlich, ich hatte Steine schon immer als schön befunden, hatte sie gesammelt, wegen ihrem Aussehen.... doch Heilwirkungen hatte ich bisher noch keine darin vermutet. Nun hatte ich zwei Steine zuhause... einen Carneol und einen Amethyst... und ich begann darüber zu lesen, was sie bewirken könnten... sollten... und ich begann sie zu fühlen... was sie mir sagen konnten.

Schnell war meine Heilstein-Liebe voll entfacht und ich begann mir selbst Steine zu kaufen... erst nach „Rezept“... d.h. nach den Symptomen zu denen ich aus Büchern die passenden Steine heraussuchte... dann jedoch spürte ich, dass sie so nicht wirklich halfen... so nach „Rezept“ und ich begann intuitiv „meine“ Steine zu suchen... Ich gehe noch heute oft durch die Geschäfte oder die Natur, nehme einen Stein in die Hand und warte, wie er sich anfühlt... ob er mir was zu sagen, was zu geben hat.... wenn ich dann spüre, er will zu mir, dann nehme ich ihn mit... wenn nicht, kommt er zurück von wo ich ihn hernahm.

Eine ganz besondere Beziehung habe ich zum Bergkristall. Die lässt sich auch am Namen meiner Homepage erkennen. Ich trage seit vielen Jahren... ich denke ca. 20 Jahre... meist einen Bergkristall bei mir... doch vor allem, in allen schwierigen Zeiten meines Lebens, war er mein treuester Begleiter. Er hilft mir, bei mir selbst zu bleiben, mich selbst zu erkennen und meinem Weg treu zu bleiben. Zudem gibt er mir immer wieder die nötige Ruhe, Konzentration und Energie, die ich brauche, um meinem Weg fortzusetzen. Er lässt mich Dinge erkennen, die in mir und außerhalb von mir liegen... er gibt mir Sicherheit, bei dem, was ich tue. Nicht, indem er mir einen Weg vorgibt, den ich zu befolgen habe, sondern indem er mir MEINEN Weg erhellt, selbst in der finstersten Nacht.

Körperlich gesehen nimmt er Spannungen weg z.B. bei Migräne, oder Bauchkrämpfen... indem er alle Chakren miteinander harmonisiert... er kühlt bei Verbrennungen, lindert Magenschmerzen und bringt einen „rotierenden“ Geist zum ruhigen Fließen.... Er steht auch für die Spiritualität. Er soll die Selbstverwirklichung und den Erleuchtungsprozess anregen... den Menschen, seinem wahren Lebenssinn zuführen... heißt es.. und so fühlt es sich für mich auch an.

Weitere Lieblinge von mir sind der Achat (in allen seinen unzähligen Variationen), der Amethyst, der Labardorit (ein wunderbarer neuer Freund!) und alle Steine in den Farben orange, braun und grün. Einer der „stärksten“ Steine ist für mich derzeit persönlich der Labardorit aber auch der Mookait. Doch wie bereits gesagt, liebe ich alle Steine, bis auf wenige Ausnahmen.

Eine weniger innige Beziehung habe ich zum Onyx (obwohl ich den Sardonyx und den Obsidian sehr gerne mag) und zum Opal. Weshalb dies so ist, kann ich nicht genau sagen... meine Intuition sagt mir, dass sie mir derzeit noch) nicht gut tun... Vielleicht sind sie aber auch ein „Spiegelbild“ meines Schattens... meiner „dunklen“ Seite... mit der ich mich (noch) nicht auseinander setzen will... deshalb will ich nicht ausschließen, dass ich mir mal welche besorge.

Ich habe mal einen Versöhnungsversuch mit dem Onyx gestartet. Ich kaufte mir einen Kleinen... so in etwa in der Größe eines Bonbons. Und weil ich glaubte, mich speziell an ihn gewöhnen zu müssen, lutschte ich darauf herum, während ich arbeitete. Doch irgendwann ... in einem Reflex... schluckte ich diesen Stein hinunter. Ich weiß noch wie heute, wie mir zumute war. Ich fühlte mich total elend... nicht nur körperlich... zwei Tage lang... solange, bis er seinen Weg wieder aus mir heraus fand. Und ich wusste, dass dieser Stein zu heftig für mich ist... ich hatte das Gefühl, dass er meine dunklen Seiten auf eine Art verstärkte, die mir nicht mehr geheuer war. Plötzlich sah ich überall dunkle Wesen, spürte alle negativen Gedanken um mich herum und fühlte mich „ferngesteuert“... von meinem Schatten.

Mit dem Opal verbinde ich Liederlichkeit und Untreue. Wie ich darauf komme, wer weiß...?! Ich habe das Gefühl, wir hatten mal einen intensiven Kontakt miteinander... in einem meiner Leben... doch dieser Kontakt, ist für mich heute so nicht mehr stimmig. Teilweise könnte ich natürlich auch davon profitieren... wenn ich die Begriffe „Liederlichkeit und Untreue“ umbenennen, umbewerten könnte... z.B. in Freiheit und Leichtigkeit... vielleicht werde ich mich der Leichtigkeit des Seins wieder einmal bewusster zuwenden und sehen, wo sie in meinem Leben einen Platz finden kann und soll. Denn alle Aspekte unseres Seins sollten einen angemessenen Platz in unserem Leben bekommen. Wir sind eine Ganzheit aller Faren und Züge des Menschlichen. Nur eben in unterschiedlichen Ausprägungen.

Was ich euch damit sagen wollte, ist, dass, nur weil ich einen Stein derzeit nicht aushalten kann, das nicht bedeutet, dass ich ihn nicht brauchen kann. Aber es ist eben auch „Arbeit“ sich in einen Prozess zu begeben und Arbeit braucht Bereitschaft und Energiereserven.... welche nicht immer vorhanden sind. Alles hat seine Zeit, sagte mal ein kluger Mensch. Und auch jeder Stein hat seine Zeit. Jeder Prozess ebenso.

Hört auf euer Herz, es kennt den Weg. Und es findet auch den Stein, den ihr gerade braucht, für den ihr jetzt bereit seid. Manchmal finden die Steine sogar euch, ihr werdet sehen .

Ich sehe meine Steine als meine Freunde an. Manche Freunde begleiten uns ein Leben lang, andere wiederum gehen nur ein Stück unsere Weges mit uns. Manche lernen wir erst noch kennen, andere haben sich schon von uns verabschiedet. Doch alle sind sie meine Freunde, die die gingen, die da sind und die, die noch kommen. Alle liebe ich sie, jeden auf eine ganz besondere Art.

Und Menschen, die ich liebe, schenke ich auch immer wieder gerne mal einen schönen Stein ... das sind die wahren „Glückssteine“ ... Nur was in Liebe zu uns kam, wird uns mit Glück segnen.

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Persönliche Erfahrung
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